Chorwochenende 2017

 

Fünf intensive Tage von Begegnung mit Musik und Menschen,  die die gleiche Leidenschaft teilen, sind vorbei. Auch fünf Tage Arbeit an unserem neuen Programm: Einer musikalischen Reise durch die Welt.

 

Eine Retrospektive


Ankunft am Donnerstag, 28.4.

Katja und Svenja mit Family sind offenbar schon da. Wir sehen sie zwar noch nicht, ein Babysitz im Eingangsbereich des Puttererschlössels ist aber ein untrügliches Zeichen für Svenjas Anwesenheit: Die Chorkids sind da!
Svenja kommt uns im 2. Stock entgegen und weist uns unsere Zimmer zu – laut Plan Nr. 3. Leichtes Chaos bricht aus, sie meistert das aber souverän, und bis zum späten Nachmittag sind alle untergebracht.

Katja kommt mit ein paar Jungs und Mädels der Truppe mit den Vorräten für 5 Tage. Säckeweise Erdäpfel,  kistenweise Salat und Gemüse, schachtelweise Biskotten für das Tiramisu.

Rosi, unsere gute Seele der Küche und ihres Zeichens Caros Mama ist schon da und versucht den Fluss der Lebensmittel Richtung Küche zu kanalisieren. Ich organisiere den Kühlschrank, sodass die Lebensmittel nicht nur verstaut sind, sondern auch geordnet und gut entnehmbar.

Rosi wird in den nächsten Tagen für uns kochen – keine leichte Aufgabe, da der Chor inzwischen über 50 Mitglieder zählt. Aber ihr steht eine professionelle Küche zur Verfügung und zu jeder Mahlzeit Helferlein aus dem Chor – jeder kommt dran!

Am Nachmittag haben wir dann bereits die erste Chorprobe.

Wauwau des Tages sind Bernadette und Dominik. Der Wauwau des Tages „bellt“ alle zur Probe.

Am Abend ein tolles Abendessen und geselliges Beisammensein – oder ein Spaziergang, je nach Geschmack.

Und so geht es auch die nächsten Tage dahin: Morgen- bzw. Nachmittagserwachen, Einsingen und zwei Proben jeden Tag, nicht zu vergessen Ensembleproben.

Katja leitet die Proben mit viel Einfühlungsvermögen und Humor, und sie schafft es, jede und jeden für das, was wir tun, zu begeistern.

Mitten im Chor sitzt Caro, und ihr Baby lauscht der Musik, noch bevor es das Licht der Welt erblickt hat. Nächstes Chorkid!

Dazwischen versorgt uns Rosi mit einem guten Frühstück, Suppe und Salat zu Mittag und einem köstlichen Abendessen mit traumhaften Desserts. Wie schafft es die Frau bloß alles rechtzeitig fertigzukriegen?

Allzu schnell sind die fünf Tage vorbei. Auch den letzten Tag verbringen wir mit Arbeit und einem ersten Konzert – für Rosi.

Dafür dichteten wir unser erstes Lied um, und statt „Na-nana-na-na“ singen wir „Njam-njamnjam –njam“, und „Die Rosi in der heißen Küche – erzeugt so viele Feingerüche…“

Rosi ist ganz gerührt und verabschiedet sich damit für dieses Jahr vom Chor. Möge sie uns auch im nächsten Jahr mit ihren Köstlichkeiten verwöhnen!

 

Tajana